Loxone im Neubau: Die komplette Planungs-Checkliste 2026
Alles was du wissen musst, wenn du Loxone im Neubau planst. Von der Elektroplanung bis zur Inbetriebnahme – die komplette Checkliste.
Du planst einen Neubau und möchtest Loxone Smart Home von Anfang an richtig integrieren? Dann ist der richtige Zeitpunkt für die Planung entscheidend. Diese Checkliste hilft dir, nichts zu vergessen.
Wann mit der Loxone-Planung beginnen?
Am besten so früh wie möglich – idealerweise schon in der Grundrissphase. Denn die Entscheidung für Loxone beeinflusst die gesamte Elektroplanung.
Faustregel: Spätestens 4–6 Wochen vor dem Elektro-Rohbau sollte die Loxone-Planung stehen.
Phase 1: Grundsatzentscheidungen
Bevor es an die Details geht, kläre diese Fragen:
- •Welche Funktionen willst du? Beleuchtung, Beschattung, Heizung, Multiroom-Audio, Alarm, Türkommunikation, Energiemanagement?
- •Loxone Tree oder Air? Tree (kabelgebunden) ist bei Neubauten Standard und zuverlässiger. Air (Funk) eignet sich für Nachrüstungen oder schwer erreichbare Stellen.
- •Welcher Miniserver? Der Miniserver Gen 2 ist der aktuelle Standard und bietet genug Leistung für die meisten Einfamilienhäuser.
Phase 2: Elektroplanung
Die Elektroplanung ist der kritischste Schritt. Hier muss der Elektriker eng mit dem Loxone-Programmierer zusammenarbeiten.
Wichtige Punkte:
- •Zentraler Verteiler: Der Loxone Miniserver und die Extensions brauchen Platz im Verteilerkasten. Plane mindestens einen doppelt so großen Verteiler wie bei einer konventionellen Installation.
- •Sternförmige Verkabelung: Alle Leitungen laufen sternförmig zum Verteiler. Keine Reihenschaltung wie bei konventioneller Elektrik.
- •CAT-7-Kabel: Für Tree-Geräte und Netzwerk. Lege genug Leerrohre und Reservekabel.
- •Rollladenmotoren: 230V Zuleitungen für jeden Rollladen einzeln zum Verteiler.
- •Fensterkontakte: Verkabelung für jeden Fenster- und Türkontakt einplanen.
Phase 3: Komponentenauswahl
Loxone bietet viele Komponenten – hier die wichtigsten für einen typischen Neubau:
- •Miniserver Gen 2 – Das Herzstück
- •Tree Extension – Für die Anbindung der Tree-Geräte
- •Dimmer Extension – Für dimmbare Beleuchtung
- •Relay Extension – Für Schaltausgänge (Rollläden, Steckdosen)
- •Touch Tree – Wandschalter mit Temperatur-Sensor
- •Bewegungsmelder – Für automatische Lichtsteuerung
- •Fensterkontakte – Für Alarm und Heizungsoptimierung
Phase 4: Programmierung
Nach der Elektroinstallation beginnt die Programmierung in Loxone Config:
- •Raumkonfiguration: Jeden Raum mit seinen Funktionen anlegen
- •Beleuchtungsszenen: Verschiedene Lichtstimmungen pro Raum
- •Beschattungslogik: Automatische Rollladen-Steuerung nach Sonnenstand
- •Heizungssteuerung: Raumweise Temperaturregelung
- •Automationen: z.B. "Alles aus" beim Verlassen, Anwesenheitssimulation, etc.
Phase 5: Inbetriebnahme
- •Alle Aktoren und Sensoren testen
- •Automationen im Alltag prüfen
- •Feintuning der Logiken (Schwellwerte, Zeitfenster)
- •App einrichten und Fernzugriff konfigurieren
- •Einweisung aller Bewohner
Typische Fehler vermeiden
- •Zu wenig Kabel: Lieber ein Kabel mehr als zu wenig. Nachrüsten ist teuer.
- •Zu kleiner Verteiler: Der Verteiler muss genug Platz für alle Extensions bieten.
- •Zu spät geplant: Je früher die Loxone-Planung beginnt, desto besser.
- •Falscher Elektriker: Nicht jeder Elektriker kennt sich mit Loxone aus. Am besten einen Elektriker wählen, der Erfahrung mit Smart Home hat.
Was kostet Loxone im Neubau?
Die reine Programmierung für einen typischen Neubau beginnt ab 790 €. Dazu kommen die Loxone-Komponenten (ca. 3.000–8.000 € je nach Umfang) und die Elektroinstallation. Insgesamt solltest du für ein vollständig mit Loxone ausgestattetes Einfamilienhaus mit 15.000–25.000 € rechnen – inklusive aller Komponenten, Elektrik und Programmierung.
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